Wandern + Kultur

Auf zu neuen Zielen:
Wandern und Kulturerlebnis im Oberen Ahrtal und in der Vulkanischen Hocheifel

Sie wandern hier auf naturbelassenen Wald,- beschaulichen Wiesen- und herrlich gewundenen Weinbergpfaden. Die Schönheit dieser hochgelegenen bäuerlichen Kulturlandschaft verdankt sich pikanterweise dem menschlichen Raubbau. Schon im Mittelalter lebten hier Köhler, die in großen Meileröfen Buchenscheite zu Holzkohle verbrannten. So entstanden ungeahnte Weitblicke über die seither offene, abwechslungsreiche Hügel-, Heide- Wacholderlandschaft. Ein faszinierendes Panorama mit Ausblicken in alle Himmelsrichtungen, die man hier nicht erwartet hätte. Selbst an Gewässern mangelt es in den verwinkelten Tälern nicht. Ein Geheimtipp für Naturliebhaber.

Das Eifel-Wandern können wir Ihnen zu allen Jahreszeiten sehr empfehlen:

Im Frühjahr erwacht die Natur, die Tage werden länger, die Sonne wärmt den Boden und die gute Luft, dann sehen sich die Menschen nach erholsamen Aufenthalten im Freien; ein probates Mittel gegen die Frühjahrsmüdigkeit. Wenn darauf im April und Mai die kleinen Pflänzchen aus dem Boden sprießen, die ganze Landschaft blüht, die Vögel aus dem Winterquartier zurückkehren, spätestens dann möchte jeder dabei sein.

Der Sommer ist die Erntezeit der noch weit verbreiteten Landwirtschaft, eine der wenigen Einnahmequellen unserer strukturschwachen und dünn besiedelten Ahr-Eifel. Nun kann man während der Wanderung viele Bauern beim Heumachen oder bei der Getreideernte beobachten.

Auf Suche nach den Wanderpfaden des Kölner Kurfürsten Clemens August von Wittelsbach

Die „Planwagengesellschaft“ trifft sich nach dem Frühstück zur gemeinsamen Fahrt zum Staatsforst Nimweger Heide. Nun begeben wir uns auf Entdeckertour durch viel offenes Bauernland zum Wimbacher Forst und folgen den Wiesenwegen zum Naturschutzgebiet Quiddelbacher Höhe. Vorteil dieses Kurfürsten-Pfades: das erstklassige Naturerlebnis, belohnt mit Ausblicken der Kategorie „Fürst“ Class, in der Nähe der Nürburg Ruine. Das 27 Hektar große Gelände wurde 2002 unter Schutz gestellt, als Standort seltener, in ihrem Bestand bedrohter wildwachsender Pflanzen und Pflanzengesellschaften, als Lebensraum seltener, in ihrem Bestand bedrohter Tierarten sowie wegen der besonderen landschaftlichen Eigenart und Schönheit des Gebietes.

Auf dem Weg zum Wirftbach passieren wir den Streckenabschnitt „Sprungschanze“ des alten Nürburgrings, verweilen dort kurz, um ein paar Rennwagen vor die Linse zu bekommen. Die Rücktour nehmen wir am Wirftbach entlang, einzigartig, aufschlussreich, voller Naturbesonderheiten in einem abgeschiedenen Tal. Der Planwagen bringt uns zurück zum Hotel. Die Wanderstrecke beträgt ca. 17 km.

Auf den Spuren des Frankenkönigs Theoderich

Der Planwagen startet am Hotel und bringt uns zur Pfarrkirche St. Michael ins benachbarte Reifferscheid. Nach Führung durch die neugotische Kirche beginnt die Wanderung zum Wolfsforst mit Panoramablicken erster Güte durch schöne, intakte Natur, am Oberen Limbachtal entlang nach Rodder. Am schönsten Landschaftspunkt, Warte genannt, genießen wir einzigartige Ausblicke der Spitzenklasse, mit sehr weiten Blicken wie man sie sonst selten finden kann.

Eine große Überraschung hält Josef, der Koch, uns bereit. Er empfängt die Wanderer mit einem Überraschungsessen und Getränken an gedeckten Tischen. Nach der Pause sind das Goddelbachtal und das Wildschweintal unser Ziel. Wanderstrecke 17 km.

Zu König Zwentibold von Lothringen

Abfahrt mit dem Planwagen nach Bad Münstereifel ins Erfttal. Das mittelalterliche Stadtbild mit Stadtmauer und 4 Toren der unter Volldenkmalschutz stehenden Tuchmacherstadt, Kneippkurortes und Outlet Stadt Bad Münstereifel an der Erft, bietet spannende und abwechslungsreiche Stunden.

Nach der Stadtführung verweilen wir bis 13:15 Uhr und fahren dann mit dem Planwagen zum Radioteleskop nach Effelsberg. Die Führung beginnt um 14:00 Uhr. Zum Abschluss machen wir eine Panoramafahrt durch die Eifel zum Hotel.

Die Sage vom Schellenberg und Laufenbacher Hof

Start vom Hotel zur Wanderung ins Jagdgebiet Eichelchen. An der Streitenau überqueren wir die Ahr und erkunden das Dreisbachtal und wandern in nördliche Richtung zur Ortschaft Wershofen. Auch auf den langgestreckten Höhenzügen bei Wershofen ist nur Panorama erster Güte zu sehen.

Nach einem Abstecher zum neuen Kottenborner Kapellchen mit Mittagspause (Kaltes Buffet aus dem Rucksack) im grünen, geht es hinab zum Schulder Dreieck am Ruppenberg. Über den Jägerpfad führt der Rückweg gemächlich nach Winnerath. Wanderstrecke 18 km.

Mit Wein, Weib und Gesang durch die Reben

Fahrt mit dem Planwagen nach Altenahr. Nach Erklärung zur Kulturlandschaft starten wir die Wanderung auf dem Ahruferweg zur größten Rundholzbrücke Deutschlands, St. Anna, in Laach. Der Rotweinwanderweg am Laacher Berg überzeugt alle durch seine Schönheit und die des gesamten Tales. Auf den naturbelassenen Weinbergpfaden wandern wir an Weinbergterrassen entlang, die auf Trockenmauern aus der Römerzeit angelegt wurden. Aber jetzt ist die Gruppe nicht mehr zu bremsen, die Weinverkostung ist in greifbare Nähe gerückt.

Die älteste Winzergenossenschaft Deutschlands von 1868, bietet eine Führung durch die alten Fassweinlager und das Weinbaumuseum. Hiernach steigen wir hinab in den Keller und lauschen gespannt unserem Weinprobensprecher, der gekonnt und mit Herz den Zuhörern die Weinwirtschaft im Ahrtal erklärt. Die Wanderung zum Planwagen nach Altenahr verläuft an der Ahr entlang. Der bringt uns wieder sicher zum Hotel nach Winnerath. Wanderstrecke ca. 11 km.

Auf schmalen Wegen und Pfaden Karls des Großen

Start der Wanderung vom Hotel auf Wiesenwegen zum Naturschutzgebiet Hürs Nück 537 Meter über NN, mit ausgezeichneter Fernsicht in alle Himmelsrichtungen und auf die höchsten Berge der Eifel. Die exzellente Aussicht auf dem dünn bewaldeten Höhenweg fasziniert uns alle. Auch die abwechslungsreichen Waldpassagen durch die Laub- und Mischwälder versetzt uns immer wieder ins Staunen.

Zur entsprechenden Jahreszeit genießen wir die üppige bunte Blumenpracht der Wiesen und der Wegränder, sowie das Erlebnis im einzigartigen Vogelparadies des größten Rheinlandpfälzischen Vogelschutzgebietes, tiefgelbblühende Ginsterbüsche und blütenprächtige Dornhecken verzaubern die Landschaft in einen Himmel auf Erden. Nach so viel Abwechslung freuen wir uns dennoch auf das leckere Waffelessen mit heißen Kirschen, Schlagsahne und duftendem Kaffee, am Nachmittag im Wintergarten oder auf der Hotelterrasse. Wanderstrecke 14 km.

Der Sinn des Reisens ist es,
an ein Ziel zu kommen,
der Sinn des Wanderns,
unterwegs zu sein.

(Theodor Heuss)

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